Programm vom Kulturwerk

Programm:

26.10. Die Wiese – Ein Paradies nebenan

Inhaltsangabe & Details

FSK ab 0 freigegeben
Der auf Naturfilme spezialisierte Regisseur Jan Haft befasst sich in seinem neuesten Dokumentarfilm mit der Vielfalt von Flora und Fauna auf deutschen Wildwiesen. Nirgendwo gibt es mehr Farben zu sehen, als auf einer blühenden Wiese im Sommer. Hier tummeln sich täglich die verschiedensten Arten von Vögeln, Insekten und anderen Tieren zwischen den Gräsern und Kräutern der Wiese. Diese Vielfalt macht die bunte, saftige Sommerwiese zu einer faszinierenden Welt, in der ein Drittel unserer heimischen Pflanzen- und Tierarten sein zuhause hat. Jan Haft ermöglicht mit hohem technischen Aufwand, nie da gewesene Bilder. So begleitet er zum Beispiel ein junges Reh, das sich sowohl im Waldrand als auch auf der Wiese wohlfühlt und den Zuschauer an seinen Abenteuern teilhaben lässt. Obwohl jeder meint, die Wiesen Deutschlands zu kennen, zeigt der Filmemacher, wie viele Überraschungen eine scheinbar einfach Weide bereithalten kann.

02.11. Butenland

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FSK ab 12 freigegeben
Auf dem Hof Butenland dürfen Rinder im Kuhaltersheim ihren letzten Lebensabend verbringen. Der ehemalige Milchbauer Jan Gerdes und seine Partnerin, die Tierschutzaktivistin Karin Mück, haben mit dem Gehöfft einen Ort geschaffen, der mit all seiner Friedlichkeit fast schon unwirklich wirkt. Im Gegensatz zu fast jedem anderen landwirtschaftlichen Betrieb steht bei ihnen nicht die Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt, sondern die Bedürfnisse jedes (ehemaligen) Nutztieres. Der Filmemacher Marc Pierschel hat das Paar zwei Jahre lang mit seiner Kamera begleitet und hinterfragt mit seinem Dokumentarfilm den gegenwärtigen gesellschaftlichen Status der Tiere.

16.11. Land des Honigs

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FSK ab 6 freigegeben
Es gibt eine Regel in der Imkerei: Man sollte nur die Hälfte des Honigs nehmen und den Rest den Bienen überlassen. Hatidze respektiert diesen Zustand. Täglich steigt sie in ihrem kleinen nordmazedonischen Dorf einen Berg hinauf, um bei ihren Bienen in den Felsspalten nach dem Rechten zu schauen. Ein altes Lied singend, entnimmt sie dem Bienenvolk seine Waben. Doch das war es noch nicht mit der Arbeit. Wenn sie wieder auf ihrem Bauernhof ist, kümmert sie sich um ihre selbst gemachten Bienenkörbe und pflegt zusätzlich ihre kranke Mutter. Mit ihren gelegentlichen Abstechern in die Stadt, wo sie ihren Honig und ihre Körbe verkauft, füllt sie ihre Kassen und führt ein bescheidenes, aber gutes Leben. Mit dem ruhigen Leben ist es allerdings vorbei, als auf dem Grundstück nebenan eine Nomadenfamilie einzieht, die Hatidzes Bienenvolk fortan mit laufenden Motoren, sieben lauten Kindern und 150 Kühen beschallt. Wider Erwarten, bringt das die Imkerin nicht aus der Ruhe und Hatzide führt ihr Leben unbeirrt weiter. Doch als Hussein, das Oberhaupt der neuen Familie, eine Entscheidung trifft, wird diese weitreichende Folgen für Hatidze haben

30.11. Leid und Herrlichkeit

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FSK ab 6 freigegeben
Salvador Mallo (Asier Flores) wächst im Valencia der 60er Jahre im Haus seines Vaters (Raúl Arévalo) und seiner liebevollen Mutter (Penélope Cruz) auf. Früh entdeckt er seine Begeisterung für das Medium Film und das Kino und so zieht es ihn in den 80er Jahren schließlich nach Madrid, wo er Federico (Leonardo Sbaraglia) kennenlernt, eine Begegnung, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt. Viele Jahre später ist Salvador Mallo (jetzt: Antonio Banderas) ein gefeierter Regisseur, einer der erfolgreichsten Filmschaffenden Spaniens, und blickt auf ein ereignisreiches Leben voller Exzesse, Erfolge und Verluste zurück. Während er sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzt, überkommt ihn die Erkenntnis, dass er seine Erlebnisse mit anderen teilen muss – und schließlich scheint sich für Salvador ein Weg in ein neues Leben aufzutun…

14.12. Volver - Zurückkehren

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Raimunda (Penélope Cruz) erträgt ihr schweres Schicksal, ohne zu murren. Sie versucht alles, um genügend Geld für die Familie zu verdienen, während ihr Mann Paco (Antonio de la Torre) keine Anstalten macht, auch mal arbeiten zu gehen. Stattdessen begafft er lieber Paula (Yohana Cobo), Raimundas 14-jährige Tochter, und benebelt sein Hirn mit Alkohol. Das führt schließlich direkt in die Katastrophe, als er seine Triebe nicht mehr zügeln kann. Am Abend findet Raimunda Pacos Leiche. Paula hat ihn mit einem Messer erstochen, um sich vor seinen Zudringlichkeiten zu schützen. Jetzt muss Raimunda auch noch überlegen, wie sie ihre Tochter aus der Sache rauspauken kann, indem sie die Leiche aus dem Weg schafft. Parallel dazu wird sie auch noch in die seltsamen Erlebnisse ihrer Schwester Sole (Lola Duenas) verwickelt, deren tote Mutter Irene (Carmen Maura) plötzlich wieder aufgetaucht ist.